TOP Ö 5: Berichtsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Idstein betr. Geplante Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche im restlichen Kalenderjahr 2021

Beschluss: einstimmig zugestimmt

Abstimmung: Ja: 13, Nein: 0, Enthaltungen: 0

Beschluss:

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, bis zur nächsten Sitzungsrunde darüber zu berichten, welche Angebote im Freizeitbereich für Kinder und Jugendliche durch die Stadt bei zunehmender Reduzierung pandemiebedingter Kontaktbeschränkungen für das restliche Kalenderjahr 2021 geplant sind.

Der Bericht soll Aussagen zu folgenden Punkten beinhalten:

·        Welche niederschwelligen Angebote sind im Rahmen der mobilen Kinder- und Jugendarbeit vorgesehen und wie werden diese gestaltet und organisiert?

·        Welche Angebote sind insbesondere in den Sommerferien geplant?

·        Sind Angebote für spezifische Teilgruppen vorgesehen?

·        Mit welchen Kosten sind Angebote ggf. für die Teilnehmenden verbunden?

·        In welcher Form werden die Informationen zu den Angeboten bereitgestellt, damit die Zielgruppen erreicht werden?

·        Gibt es Maßnahmen/Angebote, die unabhängig von pandemiebedingten Auflagen und Bedingungen nicht oder nur eingeschränkt umgesetzt werden könnten?

·        In welcher Höhe stehen Mittel aus dem Aufholprogramm der Bundesregierung zur Verfügung? Welche Planungen gibt es zur Verwendung dieser Mittel im Freizeitbereich?

 


Bemerkungen:

Stadtverordneter Scheurich erläutert den Berichtsantrag und die Auswirkungen, welche die Pandemie auf Kinder, Jugendliche und junge Menschen vor allem auch durch den Mangel an Sport- und Freizeitangeboten hat.

Herr Jansen ergänzt, dass die Pandemie auch die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendpflege stark beeinflusst, die in den vergangenen Monaten auch weiterhin über digitale Gesprächsangebote, kreative Projektideen und Einzelberatungen engen Kontakt zu den Jugendlichen im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten gehalten haben.

Neben den Planungen für eine Wiederaufnahme von Angeboten für Kinder- und Jugendliche und der Öffnung der Jugendclubs wurde ein Mitarbeiter der Jugendpflege speziell geschult, um von den Auswirkungen der Pandemie besonders schwer beeinträchtigte Jugendliche und junge Menschen beraten zu können.

Stadtverordnete Schadow regt an, den dritten Punkt des Berichtsantrages zu spezifizieren hinsichtlich einer Altersstrukturierung, besonderer Einschränkungen (Inklusion), etc.

Herr Jansen merkt an, dass durch eine offene Formulierung mehr Raum für mögliche Angebote und Ideen gegeben wird und im Nachgang zum Bericht der Verwaltung noch weitere Abstimmungen vorgenommen werden können.