Beschluss: einstimmig zugestimmt

Abstimmung: Ja: 6, Nein: 0, Enthaltungen: 0

Beschluss:

Der Ortsbeirat bittet den Bürgermeister als Chef der zuständigen Verwaltungsbehörde oder Frau Pfirrmann als Ordnungsamtsleiterin zu einem Ortstermin, um in einem persönlichen Gespräch das Thema Geschwindigkeitsreduzierung auf der L3011 und L3023 gemeinsam zu erörtern.

 

 

 

 


Bemerkungen:

OBR-Mitglied Sven Walter gibt an, dass die Geschwindigkeitsreduzierung im Wahlprogramm der Hebüli stehe und dies auch von den Bürgern gewünscht werde.

OBR-Mitglied Helmut Urban stimmt dem zu und dass dies schon seit ca. 15 Jahren versucht werde. Die anderen OBR-Mitglieder stimmen dem zu.

 

OBR-Mitglied Sven Walter trägt die Ausarbeitung für die Geschwindigkeitsreduzierung in Form einer Power-Point-Präsentation vor.

Dabei führt er folgendes aus:

„Die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde, die u.a. für die Anordnung und Aufhebung von Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen verantwortlich ist, wird durch die hessische Verordnung zur Bestimmung verkehrsrechtlicher Zuständigkeiten (VkRZustV) festgelegt.

In ihr ist nachzulesen, dass in kreisangehörigen Gemeinden mit 7500 bis 50000 Einwohnern, auf Landstraßen, der Bürgermeister zuständig ist.

Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Lärm und Schadstoffbelastung für Anwohner zu reduzieren.

Auf der L3023 gibt es außerorts zwei Stellen, an denen Fußgänger häufig die Straße überqueren und drei Straßeneinmündungen.

Innerorts befindet sich auf der L3023 ein stark frequentierter Fußgängerüberweg, auf der L3011 eine Bushaltestelle, zwei unübersichtliche Straßeneinmündungen inklusive Nadelöhr (Abfahrt Tennweg - Langgasse). An Dieser Stelle werden zusätzlich, wenn Auf den Apfelgärten gebaut wird, viele Kinder die Straße auf dem Schulweg überqueren.

Der Anhalteweg verkürzt sich bei einer Reduzierung von 50km/h auf 30km/h von 40m auf 18m.“